Erasmus+ Fortbildung
Vom 27.09. - 03.10.26 war Frau Raeth mit einer Gruppe unseres Kooperationspartners, des LWH aus Lingen, bei einer Fortbildung in Athen zum Thema Umweltschutz. Neben der theoretischen Arbeit über Müll und Mikroplastik wurden auch eigene Untersuchungen am Strand durchgeführt. Die negativen Auswirkungen der Meeresverschmutzung wurden bei einem Besuch einer Schildkrötenrettungsstation sicht- und erlebbar. Ein interessantes Thema auch für unsere SchülerInnen, das in einer Projektwoche bearbeitet werden könnte. Ein zweiter Schwerpunkt war das griechische Schulsystem. Beim Besuch einer lokalen Grundschule (Klasse 1-6) konnten Kontakte zu Lehrern geknüpft werden, die hoffentlich zu einem kleinen gemeinsamen Projekt führen werden. Die griechischen Schüler haben über ihr eigenes Projekt zur Verschönerung des Schulhofes berichtet und stolz ihre Ergebnisse gezeigt. Der Austausch mit Lehrkräften aus Deutschland, Polen und Griechenland war für alle interessant und bereichernd, ein wichtiges Ziel des Erasmusprogramms. Nach Seminarende konnte die wundervolle Stadt erkundet werden, die Akropolis, das Olympiastadion aus Marmor und die Plaka bleiben sicherlich allen in guter Erinnerung.
Vernetzt auf der Erasmus+-Tagung
Unsere Schule war am 01./02.10. durch Frau Meinecke auf der Erasmus+-Fachtagung zum Monitoring laufender Erasmus+-Projekte in Köln vertreten. Diese Tagung ergab für das schulinterne Erasmus+-Team viele neue Ideen und Inspiration zur Umsetzung der laufenden Erasmus+-Kurzzeitprojekte an unserer Schule. Im Vordergrund der Tagung standen Input und Austausch zur Planung und Durchführung von Mobilitäten ins europäische Ausland unter Berücksichtigung der Richtlinien, der Programmprioritäten wie Inklusion und Vielfalt, Nachhaltigkeit, digitale Bildung sowie Demokratiebildung und der Qualitätsstandards von Erasmus+. Im Austausch mit über 200 anderen Erasmus+-ProjektkoordinatorInnen anderer Schulen aus ganz Deutschland wurden viele best practice- und worst practice-Beispiele diskutiert und aus diesen gelernt.
Wir bedanken uns bei der Nationalen Agentur Erasmus+ Schulbildung für die Möglichkeit zur Teilnahme und freuen uns auf die weiteren Mobilitäten, die die Programmteilnahme unserer Schule und ihren SchülerInnen ermöglicht.
Bei Fragen zu Erasmus+ steht Frau Meinecke gerne zur Verfügung.
Zwischen Abitur und Weltmeisterschaft
Im Gespräch mit Nikolas Raeth über seinen Weg im Leistungssport, die U20-Weltmeisterschaft und den Alltag zwischen Training und Schule
Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist eine Weltmeisterschaft etwas, das man vor allem aus dem Fernsehen kennt. Für Nikolas Raeth wurde sie in diesem Jahr Wirklichkeit. Der Schüler des Gymnasiums Salzgitter-Bad besucht die 13. Klasse und verbindet dort die Vorbereitung auf das Abitur mit seinem ambitionierten Weg im Leistungssport.
Als Deutscher Meister im 400-Meter-Hürdenlauf qualifizierte sich Nikolas für die U20-Weltmeisterschaft in Eugene (USA). Dort trat er gegen die besten Nachwuchsathleten der Welt an und sammelte Erfahrungen, die weit über einen einzelnen Wettkampf hinausgehen. Gleichzeitig musste er weiterhin Schule, Lernen, Training und Wettkämpfe miteinander verbinden.
Wie fühlt es sich an, plötzlich bei einer Weltmeisterschaft zu stehen? Wie kommt man überhaupt dorthin? Und wie schafft man es, Leistungssport und die Oberstufe miteinander zu vereinbaren? Im Interview berichtet Nikolas von seinem Weg, seinen Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft und seinen Zielen für die Zukunft.
Plötzlich stehst du bei einer Weltmeisterschaft
Frage: Nikolas, wie fühlt es sich an, Deutscher Meister und WM-Teilnehmer zu sein?
Nikolas: Es war einfach atemberaubend und irgendwie unreal. Für mich war es eine Bestätigung für die ganze harte Arbeit.
Fünf Tage in der Goldenen Stadt: Seminarfachkurse erkunden Prag
Vorweg: "Streicht man die Bahnfahrt raus, war es eine sehr schöne Fahrt!", lautet unser Fazit: Vom 21. bis 25. September 2026 reisten die Kurse von Herrn Schaper und Herrn Tinius nach Prag. Den Kurs von Herrn Tinius begleiteten Herr Teevs und Herr Pook.
Bei der Anreise war bereits Geduld gefragt. Mit der Bahn dauerte es geschlagene zwölf Stunden, von Salzgitter zum Prager Hotel Harmony zu gelangen; die Rückfahrt war mit elf Stunden kaum weniger beschwerlich. Die Deutsche Bahn zeigte sich dabei von ihrer schlechtesten Seite. Umso schöner war der Empfang am Prager Hauptbahnhof: Unsere Stadtführerin Irena erwartete uns bereits und brachte uns zum Hotel.
Untergebracht waren wir wie gesagt im Hotel Harmony, das bei allen auf große Begeisterung stieß. Das Frühstück war hervorragend, und die Zimmer waren für eine Kursfahrt schlicht erstklassig. Von der zentralen Lage aus konnten wir zu unseren zahlreichen Erkundungstouren durch diese wunderschöne Stadt aufbrechen.
Am Dienstag ging es mit einer dreistündigen Führung durch die Altstadt los. Vom Pulverturm aus führte der Weg über den Altstädter Ring und vorbei an der Astronomischen Uhr bis zur Karlsbrücke, wo großartige Fotos entstanden. Unsere Stadtführerinnen Irena und Tana begleiteten uns durch die Woche und vermittelten uns Prag mit vielen spannenden Details. Am Nachmittag besichtigten wir die traditionsreiche Brauerei U Fleků, eine der ältesten der Stadt.
Das Gymnasium Salzgitter-Bad ist HERZSICHER
Am Gymnasium Salzgitter-Bad stand eine Woche lang das Thema Lebensrettung ganz oben auf dem Stundenplan! Im Rahmen des Projekts „HERZSICHER in der Schule“ lernen unsere Schüler:innen der Jahrgänge 7 bis 10, wie man im Notfall schnell und richtig handelt. Dafür absolviert jede Klasse zukünftig ein Mal im Jahr ein kompaktes Intensivtraining von einer Doppelstunde. Angeleitet werden die Jugendlichen dabei von speziell geschulten Lehrkräften und von unseren engagierten Schulsanitäter:innen. Im Fokus der Trainings stehen das Erkennen eines Herzstillstands, das Absetzen des Notrufs und vor allem die Herzdruckmassage. Unser gemeinsames Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und wichtige Handgriffe so zu trainieren, dass sie im Ernstfall sicher abrufbar sind. Die Initiative „HERZSICHER in der Schule“ wurde von der Deutschen Herzstiftung und der Björn-Steiger-Stiftung ins Leben gerufen, die uns auch mit den notwendigen Übungspuppen ausgestattet haben.





